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Kleiner unspektakulärer England-Haul

Da bin ich wieder, zurück aus England! Mitgebracht habe ich einen (vor allem in Sachen Kosmetik) vollkommen unspektakulären Haul (der dennoch einen nicht unbeträchtlichen Raum meines Koffers eingenommen hat). Großzügig wie ich bin, teile ich meine Freude darüber trotzdem mit euch! 😉

Der Haul verrät ein bisschen was über mich: yep, ich liebe Tee! Und Chips und Süßes … und gut deckenden Concealer. Mehr muss man eigentlich nicht sagen, kann man aber. Also:

Einerseits eine Unsitte (wegen dem Verpackungsmüll), andererseits aber eigentlich super finde ich, dass es Chips (sorry, Crisps!) überall in kleinen Tüten zu kaufen gibt. So vermeidet man das Problem, unabsichtlich eine Riesentüte davon weg zu knuspern (kann bei mir schon mal passieren, wenn ich unachtsam bin). Die Tütchen gehören in jedes gute englische Lunchpaket, deshalb mussten unbedingt die patriotischen Walkers aus „Great British Potatoes“ in den drei Geschmacksrichtungen Cheese & Onion, Ready Salted (mein Favorit) und Salt & Vinegar mit. Die zwei Riesentüten enthalten jeweils sechs kleine Päckchen.

Kommen wir zum Tee. Ich gebe zu, einen Teil davon muss ich schweren Herzens verschenken (so lautete zumindest der Plan, als ich bei Waitrose die Regale leer fegte). Etwas leichter fiel es mir mit dem Tick Tock Original Rooibos Tea, den ich heute bereits bei der Beschenkten kosten durfte. Obwohl ich Roibuschtee nicht besonders mag, fand ich diesen doch recht angenehm im Geschmack. Der Tee kommt aus biologischem Anbau, ist handverlesen und fair gehandelt. In einem Land, in dem die Bevölkerung zu absolut jeder Zeit (und nicht nur zur Teatime) gern starken Schwarztee trinkt, wird vom Hersteller natürlich besonders hervorgehoben, dass man den Rooibos Tea auch gut vor dem Zubettgehen trinken kann, da er von Natur aus kein Koffein enthält.

Nachdem ich jahrelang nur Schwarztee getrunken habe, bin ich irgendwann zu Grüntee gewechselt, da diesem (im Gegensatz zu Schwarztee) ja gesundheitsfördernde Wirkung zugesagt wird (Antioxidantien und so). So trinke ich jetzt also große Mengen Grüntee über den Tag verteilt, um mich wach zu halten (Kaffee ist nichts für mich, bah!). Den Clipper Organic Green Tea habe ich mir zur Abwechslung mitgenommen, und um zu testen, was die englischen Grüntee-Marken so drauf haben. Ich erhoffe mir eine ähnliche Erfahrung wie mit englischem Schwarztee zu machen: im Gegensatz zu deutschem Schwarztee ist der nämlich meistens viel stärker (buff!bähm!aufwachen!) und gleichzeitig fein-aromatischer (also leckerer). Außerdem hat mir das Verpackungsdesign gefallen, und dass er bio und fairtrade ist.

Nicht zu übersehen, habe ich von meinem persönlichen Lieblings-Schwarztee gleich zwei Packungen mitgenommen, da ich ihn in Deutschland nur gelegentlich und dann auch noch überteuert im Handel finde: Twinings Lady Grey. Besser als das reine Bergamotte-Aroma des Earl Grey mundet mir die Geschmackskomposition der Lady Grey, die aus Orangen- und Zitronen-Schalen gebildet wird und mit Bergamotte nur leicht abgerundet wird. Allein der Duft weckt in mir schon Glücksgefühle. Der kräftige Schwarztee als Basis macht mich nachmittags wieder munter – für mich der perfekte Tee zur Teatime!

Leider ein Geschenk ist die Twinings Selection mit jeweils fünf Beuteln English Breakfast, Assam, Ceylon, Earl Grey und Lady Grey. Mist! Ich hätte noch eine Packung für mich dazu kaufen sollen! Mit dazu verschenkt wird die Packung mit herzförmigen Seriously delicate All butter lavender Shortbread. Ich fand die Packung so hübsch, Shortbread ist superlecker (ich sag nur: Butter, Mehl und Zucker) und der Lavendel darin gibt dem ganzen bestimmt eine interessante Note.

Die schnöden McVitie‘s Digestives in der Geschmacksrichtung Chocolate & Orange sind hingegen ganz allein für mich, hehe! Solche Digestives Kekse gibt es in England in allen Geschmacksvariationen und Preisklassen und ich liebe es, mich da durch zu probieren. Ich verstehe wirklich nicht, warum sie in Deutschland nicht ebenso beliebt sind. Nur die DeBeukelaer Granola sind mir hier bekannt.

Orangenmarmelade mag ich nicht, ist aber so etwas typisch englisches, daher wird die (auf spanisch gemachte) La Vieja Fabrica Seville Orange Marmalade zusammen mit der Lavendel-Duftkerze verschenkt.

Last but not least habe ich mich nach Kosmetik umgesehen. Eigentlich nach Naturkosmetik, allerdings scheint das in England noch nicht so weit verbreitet zu sein, ich habe jedenfalls nur hochpreisige Marken gefunden, und da auch eher französische und deutsche Marken. In den günstigen Drogerieketten und Supermärkten habe ich nichts vergleichbares zu Alverde, Alterra, etc. erspäht. Letzten Endes habe ich mir nur einen Concealer aus der konventionellen Kosmetikecke zugelegt, den aber dann gleich auf Vorrat, weil ich die Deckkraft und Textur tatsächlich sehr überzeugend finde (nicht zu unrecht wird er auf wohl jedem britischen YouTube-Beauty-Kanal angepriesen): der Collection Lasting Perfection Ultimate Wear Concealer. Diesen musste ich allerdings lange suchen, denn in so ziemlich jedem Boots und Superdrug war er entweder restlos vergriffen oder es waren nur noch angegrabbelte Exemplare vorhanden. Kurz vor Abreise wurde ich glücklicherweise noch fündig und habe mir gleich zwei Stück in der Farbe 3 Warm Medium und vorausschauend für die Winterblässe einen in 2 Cool Medium zugelegt. Dieser Concealer lässt sich leicht verblenden, betont weder Schüppchen noch Fältchen und deckt wirklich gut ab ohne irgendwelche Highlighter-Partikel zu enthalten, die ja in manchen Pseudo-Concealern genau das Gegenteil des gewünschten Effekts bewirken können. Bei 4,19 £ (ca. 5,20 €) ein echtes Schnäppchen.

So, das war‘s. Nächstes Mal denke ich hoffentlich daran, mehr Platz im Koffer zu lassen, damit ich noch mehr Tee, Chips und Kekse rüber schmuggeln kann! 😉

 

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