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Dr.Hauschka Reinigungsmilch

Das A und O für eine schöne Haut ist eine gute Reinigung, ganz besonders wenn man sich täglich schminkt, so wie ich. Da meine Mischhaut immer trockener wird, ist es mir wichtig, dass mein Reinigungsprodukt nicht nur Makeup entfernt, sondern auch sanft und pflegend wirkt. Wie gut, dass ich eine Reisegröße der Dr.Hauschka Reinigungsmilch auf Vorrat hatte.

Sie ist tensidfrei und reinigt somit besonders mild. Daher wird sie für trockene, empfindliche und normale Haut empfohlen. Jojoba- und Mandelöl, Wundklee und Getreideauszüge sollen zudem die Haut pflegen und den natürlichen Hydro-Lipid-Mantel erhalten. Die Inhaltsstoffe zeigen, dass jedoch auch Alkohol in relativ hoher Konzentration enthalten ist:

Wasser, Alkohol, Auszug aus Wundklee, Jojobaöl, Mandelöl, Aprikosenkernöl, pflanzliches Glycerin, fermentierter Auszug aus Hafer, Roggen und Weizen, Fettalkohole, Bentonit, Lecithin, Xanthan, Weizenkeimeiweiß-Hydrolysat, Ätherische Öle.

Angewendet wird sie wie gewöhnlich: ein Pumpstoß der Reinigungsmilch reicht aus und wird auf dem angefeuchteten Gesicht verteilt. Ich massiere sie sanft mit den Händen ein und spare dabei selbst die Augenpartie nicht aus, da die Reinigungsmilch nicht brennt oder sonstige Irritationen auslöst. Anschließend wasche ich sie mit warmem Wasser gründlich ab. Die Haut fühlt sich frisch und rein an, ich kann keine Makeup-Reste erkennen. Allerdings nehme ich das gröbste an Lidschatten, Kajal und Mascara vorher mit speziellem Augenmakeup-Entferner ab. Die Haut spannt zwar nicht, ich trage aber trotzdem wie gewohnt meine Pflegeprodukte auf. Auch langfristig hat meine Haut die Dr.Hauschka Reinigungsmilch gut vertragen und fühlt sich nicht ausgetrocknet an. Der Duft ist übrigens leicht krautig, aber unaufdringlich und frisch.

Mit 19 € für 145 ml (die Vollgröße des Produkts) ist die Dr.Hauschka Reinigungsmilch recht hochpreisig. Die Inhaltsstoffe sind zwar toll, aber da sie bei der Gesichtsreinigung nur kurz auf der Haut verweilen und dann abgewaschen werden, bevorzuge ich vorerst noch günstigere Produkte. Zudem macht mich der hohe Alkohol-Anteil doch etwas misstrauisch.

Der Glasflakon mit dem goldfarbenen Pumpspender aus Plastik wirkt recht hübsch und ist hygienisch, erweist sich zum Ende hin jedoch als etwas schwierig bei der Produktentnahme. Geholfen haben mir die Tipps von Puraliv: Bis zum letzten Rest, oder wie man Glasflakons leert. Trotzdem finde ich Verpackungen aus Glas für Kosmetik besser als Plastik, auch wenn Glas aufgrund der schlechten CO2-Bilanz bei der Produktion gar nicht so umweltschonend sein soll. Ich weiß es nicht, wie ist eure Meinung dazu?

2 Kommentare

  1. Über diese Reinigungsmilch habe ich auch schon viel Gutes gelesen. Ab und zu kaufe ich mir auch mal ein teureres Reinigungsprodukt, zuletzt den Melvita Öl Reiniger, da die Neugier doch arg groß ist. Doch danach Wechsel ich auch wieder auf günstigere Varianten, da gibt es auch immer gute Produkte 🙂 Lg Jules
    Jules schrieb zuletzt: [Review] Go & Home – Naturkosmetik für unterwegsMy Profile

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    • Hallo Jules,
      einen Öl-Reiniger möchte ich auch unbedingt noch gerne probieren. Das soll ja auch mit „normalen“ Pflegeölen funktionieren. Ich habe mir schon das Weleda Mandelöl dafür angeschafft, aber noch nicht ausprobiert. Bist du denn zufrieden mit dem Reinigungsöl von Melvita?

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