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Verschenkt: Wolkenseifen, Kulinarisches und jede Menge Bücher

Puh, was für ein anstrengender Start ins Jahr! Vor lauter Arbeit und guten Vorsätzen ist der Blog ein wenig kurz gekommen und ich habe erst jetzt diese Fotos wiedergefunden, mit denen ich euch eigentlich vor zwei Monaten zeigen wollte, was ich zu Weihnachten verschenke! Was soll’s, Inspiration für Geschenke kann man auch zwischen Neujahr und Weihnachten gebrauchen. Also …

Als ich vor einem Jahr die Wolkenseifen Deo Cremes für mich entdeckt habe, war ich so begeistert, dass ich meiner Schwester direkt eine meiner Deocremes abgegeben habe. Genauso wie ich war sie lange Zeit vergeblich auf der Suche nach einer wirksamen Alternative zu konventionellen Deos gewesen. Als ich sie kurz vor Weihnachten also fragte, ob sie besondere Wünsche hätte, kam wie aus der Pistole geschossen: „Bitte eine neue Deocreme – meine ist schon fast alle und die ist so toll!“ Was für ein willkommener Vorwand, mal wieder einen Großeinkauf bei Wolkenseifen zu tätigen! Ab 50 € wird versandkostenfrei geliefert, deshalb sah ich mich gezwungen, noch das ein oder andere für mich selbst mit zu kaufen, hehe!

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Meine Schwester bekam gleich ein großes Geschenkpaket mit den beiden Deo Cremes „Perfect Day“ (mein Lieblingsduft) und „Traumstunden“ (das sie letztes Jahr schon bekommen hatte und sehr mochte) sowie einem duftfreien Pflegeherzen inklusive Aufbewahrungsdose. Damit sollte sie erstmal eine Weile gut versorgt sein. Zusätzlich schenkte ich ihr noch die Edle Bademilch „Honigmilch“, ein himmlisch duftender Badezusatz bestehend aus hautpflegendem Milchpulver, Natron und Kakaobutter. Da ich selbst ja auch liebend gern bade musste noch die Edle Bademilch „Duftende Rose“ für mich mit, die ihrem Namen alle Ehre macht. Mein ganzes Bad duftete noch wochenlang danach. Das Badepulver erzeugt zwar keinerlei Schaum, aber ist wirklich gut pflegend, die Haut fühlt sich anschließend weich an und duftet noch ein Weilchen nach Rosen. Außerdem habe ich mir noch die unparfümierte Deo Creme von Wolkenseifen bestellt.

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Für Tante und Onkel habe ich für den Wellness-Moment daheim zu zwei Weleda Duschgels gegriffen. Ich glaube, das Weleda Sortiment umfasst sechs Duschprodukte, von denen ich schon fast alle probiert und lieben gelernt habe. Lustigerweise bin nicht nur ich dieser Meinung. An Weihnachten wechselten noch einige weitere Weleda Duschgels den Besitzer, aber wie durch eine glückliche Fügung bekam niemand eines doppelt. Ich selbst erhielt die Weleda Wildrose Verwöhndusche. ♥

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Ich bin nicht die einzige Genießerin in der Familie – unsere Familientreffen finden immer rund um eine reich gedeckte Tafel statt und beginnen meist schon beim gemeinschaftlichen Werkeln in der Küche. Für die Hobbyköche kamen die Herbaria Gewürzmischungen und zwei wertvolle Walnussöle auf den Gabentisch. Ich bin ja letztes Jahr selbst auf den Geschmack der Herbaria Gewürze gekommen und möchte selbst gern noch mehr davon ausprobieren. Selbstverständlich ist alles Bio.

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Und nicht zuletzt sind bei uns Bücher immer ein willkommenes Geschenk. Mir macht schon die Auswahl einen Riesenspaß. Für diese Beute habe ich sage und schreibe zwei Stunden in der örtlichen Buchhandlung verbracht, gestöbert, geblättert, zwischendurch mal nach Rezensionen gegoogelt, und schließlich freudestrahlend eine schwere Einkaufstüte heimgeschleppt. Immer wieder muss ich mich bei solchen Einkäufen zügeln, um nicht andere mit meinen Wünschen zu beglücken (für die sie sich womöglich gar nicht interessieren). Trotzdem konnte ich es nicht vermeiden, das ein oder andere nicht ganz so selbstlos ausgewählte Buch zu verschenken (sie bleiben ja in der Familie und lassen sich schnell mal ausleihen).

Meine Mutter bekam Hape Kerkelings „Der Junge muss an die Frische Luft“, in dem Hape Kerkeling über seine nicht immer leichte Kindheit schreibt. Seit seinem Überraschungserfolg „Ich bin dann mal weg“ hat meine Mutter – genauso wie ich – seine Fähigkeit schätzen gelernt, auf humorvolle Weise über nachdenkliche Themen zu schreiben.

Zum Glück liebt meine Schwester die Bücher von Haruki Murakami genauso sehr wie ich. „Von Männern, die keine Frauen haben“ hatten wir beide noch nicht gelesen. Sie ist eine Schnell-Leserin und verschlang es direkt über die Weihnachtsfeiertage, so befindet es sich jetzt auf meinem Bücherstapel und wird demnächst in Angriff genommen.

Kristof Magnusson ist mir eigentlich unbekannt, aber der Buchumschlag hat mir so gut gefallen, ich konnte das Buch einfach nicht liegen lassen! In seinem „Arztroman“ geht es nicht um Schwarzwaldklinik-Idylle sondern um das realistische Leben einer Notärztin am großen Urban-Krankenhaus in Berlin, geschieden, Mutter und mit 40 Jahren in einer Lebenskrise. Die Rezensionen sind überwiegend positiv, daher hoffe ich, dass meine Cousine, selbst Ärztin und Leseratte, daran Gefallen findet.

Für ihre Kinder wählte ich ein Kinder-Kochbuch (wie gesagt: Kochen, Essen, Bücher gehören einfach zur Familie und früh übt sich!) für „den Kleinen“ und eine spannende Roman-Trilogie in einem Band für „den Großen“. Ich warte schon lange darauf, dass er alt genug dafür wird, und jetzt ist es schon fast zu spät (diese frühreifen Kinder heutzutage!). „Die Borribles“ von Michael de Larrabeiti ist nicht nur ein Klassiker unter den Jugendbüchern, sondern seit den 80ern auch ein Kultbuch unter Anarchos. Meiner Meinung nach sollte es jeder Jugendliche mal gelesen haben. Ich schreibe auf jeden Fall noch einen eigenen Artikel darüber.

Zu guter Letzt hat meine Tante noch einen etwas anderen Reiseführer über Barcelona bekommen, da sie immer mal wieder dorthin reist. Ein konventioneller Reiseführer bringt ihr wahrscheinlich keinen Mehrwert, aber in dem Büchlein „Barcelona – Eine Stadt in Biographien“ von Norbert Lewandowski wird die Stadt mal ganz anders, nämlich als Lebensumfeld berühmter Persönlichkeiten geschildert: der Maler Miró, Dalí, Tàpies, des Architekten Gaudí, der Schriftsteller Márques und Zafón, der Musiker Montserat Caballé und José Carreras, aber auch die geschichtliche und politische Seite kommt nicht zu kurz, z.B. durch Cristóbal Colón (auch bekannt als Christoph Kolumbus) und Ramon Mercader (Kommunist, Geheimagent und Mörder von Leo Trotzki) und noch einige mehr.

Keines dieser Geschenke ist besonders weihnachtlich, daher hoffe ich hiermit auch für andere Gelegenheiten Inspiration geboten zu haben. Mir macht das Verschenken fast noch mehr Freude als das Beschenkt werden. Und meine eigene Wunschliste ist dabei auf jeden Fall ganz schön gewachsen. Wenn ich daran denke, wieviele Bücher ich in der Hand hatte und wieder weglegen musste mit dem Gedanken „Nein! Nicht für dich!“. 😉

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