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Konsumfrau goes VIVANESS 2016 – Teil 4: Breeze

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Mit der Breeze wird auch Newcomern und kleinen Nischenmarken eine Plattform geboten, sich und ihre Produkte zu präsentieren. Im Rahmen des Blogger-Rundgangs schauten wir auch bei einigen von ihnen vorbei, die ich hier nicht unerwähnt lassen möchte.

Ponyhütchen

Bestimmt vielen bekannt, weil von vielen Bloggerinnen bereits erprobt und empfohlen, ist die Marke Ponyhütchen, deren Deocremes ich auch schon mehrmals im Onlineshop begutachtet habe (aber dann wegen der hohen Versandkostenfrei-Grenze doch nie bestellt habe). Die Produkte und die Persönlichkeit dahinter (nämlich die One-Woman-Unternehmerin Hendrike) wirken allerdings so sympathisch, dass ich schon wieder schwer in Versuchung bin. Mittlerweile gehören nicht nur aluminiumfreie und wohlduftende Deocremes zur Produktpalette, sondern auch Badezusätze, pflegende Sheamousse, Hydrolate, Cremes und einiges mehr, das in liebevoller Handarbeit in der Schweiz produziert wird.

Human+Kind

Optisch sehr ansprechend ist die irische Marke Human+Kind, deren schrill-bunt gemusterten Schachteln gleich ins Auge fallen. Aber auch der Inhalt ist nicht zu verachten: Cremes und weitere Pflegeprodukte für Haut und Haar mit guten Inhaltsstoffen, von denen viele multifunktional einsetzbar sind (für die gestresste Frau mit wenig Zeit), z.B. Cremes für Tag und Nacht, für Knie und Ellenbogen, etc. Ich war bereits vorher auf das schöne Packaging aufmerksam geworden und habe mir den „Age Spot Remover“ gekauft, über dessen Wirkung ich euch hoffentlich bald mehr berichten kann.

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Anne Felker

Nach Rosen duftete es am Stand von Anne Felker, denn Rosenhydrolat ist Bestandteil all ihrer Produkte, die in der Provence hergestellt werden. Das Sortiment umfasst Gesichts- und Körperpflege mit hochwertigen Inhaltsstoffen, die edel aussehen, duften und die Haut schön geschmeidig pflegen. Voller Stolz präsentierte sie uns ihren „Ultra Nourishing Body Balm“, der mit Glitterpartikeln (Mica) die Haut auch schön funkeln lässt, wie man auf meinem Handrücken (weiter unten) vielleicht erkennen kann. Auch wenn ihm ein altmodischer Vornehme-Damen-Image anhaftet – ich liebe natürlichen Rosenduft und finde die Marke daher spannend!

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amo como soy

Superinteressant für mich als (mütterlicherseits) bolivianisch-stämmige Naturkosmetik-Begeisterte ist die junge Marke amo como soy (zu deutsch: Ich liebe mich, so wie ich bin), die in vielerlei Hinsicht mit Lateinamerika verbunden ist. Die Gründerin Schareska Antequera de Friebertshäuser ist selbst gebürtige Venezolanerin, die in ihren vollständig Natrue-zertifizierten Produkten Wirkstoffe der lateinamerikanischen Pflanzenwelt mit deutschem Know-how in Sachen Naturkosmetik verbindet (die Produkte werden in Deutschland hergestellt). Lateinamerikanische Wirkstoffe (z.B. Sacha Inchi Öl) findet man selten in der Naturkosmetik, das finde ich besonders spannend! Von jedem verkauften Produkt werden zudem 2 Euro an zwei Mädchenheime in Bolivien gespendet. Die dort lebenden Mädchen werden dabei unterstützt, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und zu selbstbewussten Frauen heranzuwachsen. Damit folgen sie indirekt auch der Philosophie, die hinter amo como soy steht: Tu was Dir gut tut, lerne Dich lieben und das Leben liebt Dich. Die Naturkosmetik ist nur ein Mittel, sich selbst etwas gutes zu tun und sich so zu lieben, wie man ist. Sehr sympathisch!

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Aimée de Mars

Düfte gab es jede Menge auf der Vivaness zu schnuppern, im Bereich der Naturkosmetik-Düfte hat sich in den letzten Jahren wirklich sehr viel getan. Dennoch stach eine Marke besonders hervor, denn die vorgestellten Parfums von Aimée de Mars erinnern sehr an hochwertige Parfum-Kreationen aus der konventionellen Ecke. Ich bin nicht gut im Düfte beschreiben, aber sie wirkten auf mich sehr fein ausgeklügelt, floral und pudrig (eben nicht so krautig-würzig, wie Naturkosmetik-Düfte häufig sind). Nicht zu verwundern vielleicht, wenn man weiß, dass die Kreateurin Valérie Demars zuvor bei Givenchy gearbeitet hat. Schön, dass es solche Düft jetzt auch in Naturkosmetik-Qualität und mit ethischem Anspruch gibt. Mindestens 95 % der Essenzen sind natürlich und es wird beim Bezug der Rohstoffe auf Fairness und Nachhaltigkeit geachtet.

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Leider habe ich es nicht mehr zum Stand von hautTATSACHEN geschafft, obwohl mich die geplanten neuen Produkte (neben der bereits bestehenden Gesichtscreme) wahnsinnig interessiert hätten. Außerdem gab es noch einige weitere kleine Marken mit bestimmt spannenden Geschichten und Produkten. Aber: mein Kopf war irgendwann einfach nicht mehr aufnahmefähig.

 

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