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Lily Lolo Bronzed Illuminator & Filthy Rich Eye Palette

Weihnachtszeit ist Geschenkezeit – und darum habe ich mich mal wieder großzügig selbst beschenkt. Der Lily Lolo Bronzed Illuminator und die Filthy Rich Eye Palette standen schon länger auf meiner Wunschliste und sind beide mit ihren warmen, leuchtenden Farben genau richtig für die düsteren Tage.

Lily Lolo Bronzed Illuminator

Von Lily Lolo gibt es zwei gepresste Highlighter im Sortiment: „Champagne“ und „Bronzed“. Die Namen beschreiben die Farbnuancen bereits perfekt. Wer einen klassischen aufhellenden Highlighter sucht, sollte zu Champagne greifen. Mich reizte jedoch die Kombination eines warmen Bronzers mit schimmernden Pigmenten, die Bronzed bietet. Bei der Farbe handelt es sich um einen sehr warmen, rötlichbraunen Terrakotta-Ton, der auf der Haut jedoch gelblicher, somit bronzefarben erscheint und seinem Namen alle Ehre macht. Die Pigmentierung ist gut, aber nicht zu stark, lässt sich somit gut aufbauen und ist auch für helle Haut geeignet. Die schimmernden Pigmente sind fein gemahlen und keinesfalls „sparkly“. Der Illuminator erzeugt dadurch einen dezenten Glow und wärmt die blasse Winterhaut optisch schön auf. Insbesondere wenn sich mal ein Sonnenstrahl durch die Wolken verirrt kommen die lichtreflektierenden Pigmente auf der Haut schön zur Geltung. Ich trage ihn aufgrund des Schimmers gern auf den Wangenknochen auf und benutze ihn nicht zum konturieren (wie ich es mit Bronzern normalerweise gerne mache).

Der Illuminator basiert auf Mica und kommt ohne Talk, Duftstoffe und Nano-Partikel aus. Außerdem ist er vegan und natürlich cruelty free. Er kommt mit einem Spiegel im Deckel, enthält 9 g und kostet ca. 14,99 (ecco-verde.de).

Mica, Octyldodecanol, Argania Spinosa (Argan) Kernel Oil, Punica Granatum (Pomegranate) Seed Oil, Candelilla Cera, Tocopherol, Ricinus Communis (Castor) Seed Oil, Polyglyceryl-2 Isostearate/dimer Dilinoleate Copolymer, Glyceryl Caprylate, Helianthus Annuus (Sunflower) Seed Oil, Sodium Hyaluronate, Eryngium Maritimum Callus Culture Filtrate, [+/-Ci 77891 (Titanium Dioxide), Ci 77491 (Iron Oxide), Ci 77492 (Iron Oxide)]

Im Vergleich mit dem bronzefarbenen Lidschatten aus der Filthy Rich Eye Palette: der Bronzed Illuminator (oben) ist weniger stark pigmentiert und weniger rötlich.

Lily Lolo Filthy Rich Eye Palette

Die Lidschatten-Paletten von Lily Lolo wirken allesamt sehr verlockend auf mich – mit ihrer kompakten Größe, dem Spiegel im Deckel und den immer ideal aufeinander abgestimmten Farbzusammenstellungen machen sie nicht nur einen hübschen, sonder wirklich praktikablen Eindruck (von wegen „Ich brauche das … wirklich!“). Zugegeben: eigentlich habe ich bereits jede erdenkliche Braun/Bronze/Beige-Nuance in meiner umfangreichen Lidschattensammlung. Aber die Kombination von acht herbstlichen, allesamt gut tragbaren Farben der Filthy Rich Eye Palette konnte ich dann doch nicht ignorieren, zumal sie leider eine limitierte Edition ist und bereits nicht mehr überall erhältlich!

Die zwei hellen Farben links (Starry Eyed und Ivory Tower) und die zwei dunklen Farben rechts außen (I should Cocoa und Truffle Shuffle) sind auch einzeln als gepresste Lidschatten im Standardsortiment von Lily Lolo erhältlich. Somit sind die mittleren vier Nuancen limitiert.

„Starry Eyed“ ist eine silbrig weiße Farbe mit etwas gröberen Schimmerpartikeln. „Ivory Tower“ (rechts daneben) ist ein halbmatt schimmerndes helles Elfeinbein. „Gold Rush“ ist ein schimmerndes Gold und „Ginger Nut“ ein schimmerndes, helles Kupfer.

Die vier Brauntöne von links nach rechts: „Ivy League“ ist ein schimmerndes Khaki mit goldenem Unterton, „Brassed Off“ ein leicht bronzefarben schimmerndes warmes Braun. „I should Cocoa“ ist ein mattes, dunkles Schokoladen-Braun und „Truffle Shuffle“ ein halbmattes, silbriges Mauve-Braun.

Die Farben sind unterschiedlicher Qualität. Größtenteils finde ich sie gut pigmentiert und leicht aufzubauen und zu verblenden. Etwas schwächer sind lediglich die Nuancen „Starry Eyed“ und „Ivy League“. Auch nach Stunden rutschen sie bei mir (ohne Base) nicht in die Lidfalte und verblassen nur langsam. Alle Swatches wurden ohne Lidschatten Base gemacht und mehrmals geschichtet.

Insgesamt enthält die Filthy Rich Palette 8 g Lidschatten, kommt mit Spiegel im Deckel und einem zweiseitigen Applikator. Die Lidschatten sind vegan, frei von Talk, Parfum und Nano-Partikeln.

Mica, Simmondsia Chinensis (Jojoba) Seed Oil, Argania Spinosa (Argan) Kernel Oil, Punica Granatum (Pomegranate) Seed Oil, Tocopherol, Helianthus Annuus Seed Oil, Sodium Hyaluronate, Eryngium Maritimum Callus Culture Filtrate [+/- Tin Oxide, Ci 77891 (Titanium Dioxide), Ci 77491 (Iron Oxide), Ci 77492 (Iron Oxide), Ci 77499 (Iron Oxide), Ci 77742 (Manganese Violet)]

Von links nach rechts: 1) Starry Eyed, 2) Ivory Tower, 3) Gold Rush, 4) Ginger Nut, 5) Ivy League, 6) Brassed Off, 7) I should Cocoa, 8) Truffle Shuffle.

Wie schon viele andere Produkte von Lily Lolo, haben mich auch dieser Illuminator und die Lidschatten-Palette nicht enttäuscht. Ich muss mal wieder bemerken, wie sehr mir das Gesamtkonzept von Verpackungsdesign, Farbzusammenstellung und Inhaltsstoffen bei Lily Lolo gefällt, dazu auch noch tierfreundlich und Made in UK. Welches sind eure Lieblingsprodukte von Lily Lolo?

2 Kommentare

  1. Von Lily Lolo kenne ich bisher nur den Mineralpuder. Ich habe mir vor einiger Zeit die Starter Collection gekauft – die reicht wirklich ewig.
    Die Lidschatten-Palette könnte mir auch gefallen, allerdings bevorzuge ich eher matte Lidschatten. Ist der Glimmereffekt sehr hoch?

    Viele Grüße

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    • Die Starter Collection fand ich auch sehr ergiebig, die ist echt super, wenn man sich noch nicht sicher ist, für welche Nuance man sich entscheiden soll.
      Der Glimmer hält sich bei dieser Palette in Grenzen und ist mir nur beim hellsten Ton und beim Khaki Ton überhaupt aufgefallen. Beim Auftrag verdünnisiert er sich aber schnell – ohne dass ich ihn anschließend auf meiner Wange wieder fand 😉
      Die anderen Farben sind eher sanft schimmernd, wirken also nicht krass metallisch. Man sieht es auf den Swatch-Bildern eigentlich ganz gut.

      Antworten

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