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Fashion Revolution Week OOTD #2

Tag #2 meiner Challenge: heute kombiniere ich absolute Lieblingsteile aus den Slow und Fast Fashion Schätzen meines Kleiderschrankes! Ich fange diesmal unten an: die Sneaker von hessnatur waren ein Glücksfall. Diese Sneaker aus u.a. recyceltem Plastik gibt es in verschiedenen Farben, aber nur meine Lieblingsfarbe Marsala war letztes Jahr im Sale – hurrah!

Zudem sind diese Schuhe extrem bequem, innen sehr weich, mit robuster Sohle und doch federleicht. Trotz des Plastiks schwitzen die Füße darin nicht, da das Obermaterial luftdurchlässig ist. Das Laufen macht damit richtig Spaß und ich trage sie entsprechend häufig. Mir graut schon vor dem Tag an dem sie auseinander fallen. Aber zum Glück gibt es die Schuhe in anderen schönen Farben noch im Sortiment und ich würde sie mir mittlerweile auch zum Neupreis kaufen. In den Kundenbewertungen habe ich die Kritik gelesen, dass die Sohle bei nassem Untergrund nicht rutschfest ist und das kann ich für die ersten Tage des Tragens auch bestätigen. Ich kann jedoch beruhigen, das gibt sich mit der Zeit.

Ebenfalls von hessnatur ist das Sweatkleid, das damals in der Abteilung „Loungewear“ angeboten wurde, als ob es nur für die Gammelstunden auf dem Sofa geeignet wäre – ich trage es mit großem Genuss zu jeder Gelegenheit, ganz besonders auch bei der Arbeit. Es ist herrlich bequem, hält gut warm und verbirgt dankenswerterweise jedes Food Baby. Leider ist jetzt nur noch eine Streifenvariante im Sale erhältlich.

Ich kombiniere das Kleid eigentlich immer mit einer hochwertigen Strickjacke, die ebenfalls von hessnatur stammt und schon lange nicht mehr erhältlich ist. Trotz der leichten Textur des Feinstricks hält sie Dank 100% Wolle phänomenal warm. Ich weiß noch, dass ich sie trotz Rabattierung als Investition betrachtete und kann jetzt sagen: es hat sich gelohnt. Die Strickjacke wird von mir häufig getragen und pillt dabei nicht.

Nicht minder geliebte Fast Fashion Teile sind die Thermostrumpfhose von Rossmann, der Mantel von C&A und der schlichte schwarze Schal von H&M. Der Mantel und der Schal sind wirklich uralt – ich schätze, ich habe sie zu Studentenzeiten gekauft, als für mich der Preis noch oberste Priorität beim Kleiderkauf hatte. Dennoch haben sie sich mit der Zeit zu nachhaltigen Schätzen entpuppt, denn ich trage sie seither wirklich sehr sehr oft und das auch noch trotz deutlicher Verschleißerscheinungen. Auf dem Foto sieht man es nicht, aber die Kanten des Schals und die Seiten des Mantels, an denen meine Tasche immer entlang schrubbt, sehen schon ziemlich verschlissen aus.

Sich nachhaltig und verantwortungsbewusst zu kleiden bedeutet eben nicht nur, bei Slow Fashion Labels zu kaufen. Auf keinen Fall sollte man die Klamotten aus Zeiten des Fast Fashion Konsums einfach wegschmeißen – wenn du sie gerne trägst, dann liebe und trage sie noch so lange es geht weiter!

Heute habe ich per Instagram (und indirekt Twitter) meine Frage „Who made my clothes?“ an H&M und C&A gestellt.

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