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Fashion Revolution Week OOTD #7

Am letzten Tag der Fashion Revolution Week 2017 scheint endlich wieder die Sonne und die Temperaturen fühlen sich nach echtem Frühling an. Ideales Wetter für ein Kleid, das meine Mutter Ende der 1970er Jahre von einer Urlaubsreise aus Mexiko mitgebracht hat. Der tiefblaue Baumwollstoff ist reichlich mit farbenfrohen Stickereien geschmückt, die offensichtlich von Hand gefertigt sind. Ein Kleid ohne Label, das von einer zur nächsten Generation weiter gegeben wurde – was könnte mehr Slow Fashion sein?

Um dem superbequem weiten Schnitt des Kleides etwas Einhalt zu gebieten und ein bisschen meine Figur erahnbar zu machen, hänge ich mir eine Tasche quer über die Schulter – so trage ich meine Taschen ohnehin am liebsten. In diesem Fall handelt es sich um eine Tasche von Matt & Nat, eine kanadische Marke, die ausschließlich vegane Taschen von sehr hoher Qualität und in modernen Designs fertigt. Es ist wirklich erstaunlich, wie angenehm und wenig künstlich sich das Material anfühlt und es riecht auch nicht wie konventionelle Kunstleder-Produkte.

An den Füßen trage ich sehr gerne Toms und besitze bereits jede Menge Paare. Zu diesem Kleid passen diese blau-weißen aus einem Leinenstoff im Ethno-Look gut dazu. Toms sind so angenehm zu tragen, sie brauchen so gut wie keine Einlaufzeit und halten erstaunlich lange. Außerdem folgen sie ihrer „One for One“-Philosophie: mit jedem Paar Schuhe das man kauft, finanziert man auch ein Paar Schuhe für bedürftige Kinder. Die meisten Modelle haben zwar Einlegesohlen aus Leder, aber es gibt auch vegane Schuhe im Sortiment.

Da ich in diesem Outfit nur Fair Fashion trage, habe ich heute meine Frage „Who made my clothes?“ an Matt & Nat und Toms gestellt. Wer das Kleid hergestellt hat, kann ich nur raten. Ich hoffe, die Menschen, die es mit so viel Geschick und Sorgfalt gefärbt, genäht und bestickt haben, wurden dafür gut entlohnt.

 

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