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Tina Uebel „Uebel unterwegs“

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„Eine lange rote Linie, einmal quer durch die wohlvertrauten Umrisse Eurasiens. Man kann die einfach mal so einzeichnen. Und man kann sie einfach mal so entlangfahren.“

Tina Uebel berichtet in „Uebel unterwegs“ von ihrer Reise über den Landweg von Hamburg nach Shanghai im Sommer 2010. Zwei Monate allein durch den Balkan, Türkei, Iran, die „-stans“ Turkmenistan, Usbekistan, Kasachstan und zu guter Letzt einmal quer durch China, bis es nicht mehr weitergeht.

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Isabel Allende „Der japanische Liebhaber“

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Seit Isabel Allendes erstem Roman „Das Geisterhaus“ warte ich auf einen würdigen Nachfolger, der ähnlich packend, authentisch und mit einer Prise Mystik, Leidenschaft und Drama gewürzt, dennoch nicht platt daher kommt, sondern tief bewegen kann. Es gab in der Zwischenzeit bittere Enttäuschungen (z.B. die absolut unwürdigen und trivialen Prequels zum Geisterhaus) und Perlen („Paula“ – je autobiographischer, desto besser schreibt die Autorin). Mit der Lektüre ihres neuesten Buches „Der japanische Liebhaber“ hat meine Warterei zwar kein glückliches Ende gefunden, aber ganz so schlecht ist es dann doch nicht.

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William Shaw „Kings of London“

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Die grausig zugerichtete und verkohlte Leiche eines Playboys führt Detective Sergeant Breen auf eine Spur durch die Kunstgalerien und Hippiekommunen im London der 60er Jahre … Damit beschert uns dieser englische Krimi von William Shaw ein paar feine Lesestunden ganz ohne die üblichen Scotland-Yard-, Sherlock-Holmes- oder Mrs.-Marple-Klischees.

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Latinoamericana

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Wie junge Welpen, neugierig und unternehmungslustig, mit einer bewundernswerten Leichtsinnigkeit, stürzen sich die beiden Freunde Ernesto Guevara und Alberto Granado in ein Abenteuer: mit einem klapprigen Motorrad, das sie mehrmals täglich bockend abwirft, begeben sie sich auf einen Road Trip von Buenos Aires quer durch den südamerikanischen Kontinent an die Westküste, Richtung Norden durch Chile, Perú und Kolumbien bis nach Venezuela. Von Dezember 1951 bis Juli 1952 sind sie unterwegs und lassen im Freiheitsrausch ihr gutbürgerliches Leben mit Studium, Familie und Freundin zurück.

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Die Wahrheit über Kosmetik

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Bei der Beschäftigung mit kosmetischen Inhaltsstoffen stößt man früher oder später auf die Website kosmetik-check.de. Über eine INCI-Suche kann man dort schnell herausfinden, was hinter so sperrigen Wörtern wie „Methylchloroisothiazolinone“ steckt (ein chemisches Konservierungsmittel) und wie es um die Risiken für Gesundheit und Umwelt steht (in diesem Fall: ganz schlecht). Quasi das Buch zur Website (oder umgekehrt) ist „Die Wahrheit über Kosmetik“ von Rita Stiens. Obwohl ein Sachbuch, habe ich dieses Buch geradezu verschlungen. Rita Stiens räumt mit Mythen der Kosmetikindustrie auf und weist auf irreführende Produktversprechen hin. Ein Buch zum Durchlesen wie zum Nachschlagen.

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Verschenkt: Wolkenseifen, Kulinarisches und jede Menge Bücher

Puh, was für ein anstrengender Start ins Jahr! Vor lauter Arbeit und guten Vorsätzen ist der Blog ein wenig kurz gekommen und ich habe erst jetzt diese Fotos wiedergefunden, mit denen ich euch eigentlich vor zwei Monaten zeigen wollte, was ich zu Weihnachten verschenke! Was soll’s, Inspiration für Geschenke kann man auch zwischen Neujahr und Weihnachten gebrauchen. Also …

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Sommerlicht, und dann kommt die Nacht

„Der Mensch ist ein kompliziertes Wesen, eine Art Labyrinth, und wer sich anhand von Gebrauchsanleitungen oder Wegweisern hineinbegiebt, verirrt sich leicht.“

Jón Kalman Stefánsson nimmt uns mit in die Seelen der Bewohner eines kleinen isländischen Städtchens, lotst uns sicher durch ihre Träume, Wünsche und Visionen und zeichnet damit ein Bild vom Leben am Rande des Polarkreises, wo der Sommer kurz und die Wintertage ewig dunkel erscheinen.

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