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Das böse Mädchen

Bisher konnte mich trotz mehrerer Versuche kein Buch des Literatur-Nobelpreisträgers Mario Vargas Llosa so lange fesseln, dass ich über die ersten paar Kapitel hinaus gekommen bin. Daher war ich überrascht, dass ich sein Buch „Das böse Mädchen“ geradezu verschlingen musste und es jetzt sogar zu den besten Liebesgeschichten überhaupt zähle. Es ist eine unkonventionelle Liebesgeschichte, die sich trotz aller Tragik seltsam leicht anfühlt und sprachlich schön erzählt wird.

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Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

Haruki Murakamis neuestes Buch „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ zählt für mich zu seinen besten. Es geht um den 36-jährigen Tsukuru Tazaki, der ein ruhiges, einsames Leben in Tokyo führt. Von seiner neuen Liebschaft Sara dazu angehalten, erinnert er sich an das traumatische Erlebnis vor 16 Jahren, als er aus seiner Clique von Freunden verstoßen wurde, ohne jemals den Grund dafür zu erfahren. Zu Schulzeiten waren sie ein harmonisches Fünfer-Gespann, bestehend aus zwei Mädchen und drei Jungen, die unzertrennlich alles zusammen unternahmen. Dass sie von einem Tag auf den anderen nichts mehr von ihm wissen wollten, stürzte ihn für ein halbes Jahr in Todessehnsucht und in ein einsames Leben ohne Leidenschaften und tiefgehende Beziehungen. Erst Sara drängt ihn dazu, dieser alten Geschichte auf den Grund zu gehen, um endlich damit abzuschließen.

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Der Drachenbeinthron (Hörbuch)

Die Osten-Ard-Saga von Tad Williams gehört zu meinen liebsten Fantasy-Büchern, in denen man so richtig schön abtauchen und sich verlieren kann. Ich habe „Das Geheimnis der großen Schwerter“ vor vielen Jahren geradezu verschlungen und wollte die Bücher schon lange wieder lesen, nur habe ich ein kleines Problem: (keine) Zeit. Die braucht man nämlich für die 3616 Seiten der vier Bände. Ich besitze noch die alte Taschenbuchausgabe aus dem Fischer Verlag – eng bedruckt auf dünnen Seiten. Schwierig, wenn man nach der Arbeit die müden Augen keine zehn Seiten lang aufhalten kann …

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eReader im Vergleich: Kindle 4 vs. Tolino Shine

eReader gehörten für mich lange zu den überflüssigen Dingen der Konsumwelt, so wie einstmals Handy, Wasserkocher (kaum zu glauben!) und zuletzt Smartphone – tja, bis ich dann doch mal in den Besitz derselben geriet und die damit verbundenen Annehmlichkeiten seitdem nicht mehr missen möchte. So geschehen vor zwei Jahren mit dem Kindle eReader von Amazon, den mir der Weihnachtsmann vorbei brachte. Nächtliche Lesemarathons 1000-seitiger Schinken ohne lahmes Handgelenk und komfortables Schmökern an sonnigen Stränden sowie die Gewissheit, jederzeit eine riesige Auswahl unterschiedlichster Literatur für jede Stimmlage in der Handtasche parat zu haben, überzeugten mich schnell von den Vorteilen des eReaders.

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Das Wesen der Dinge und der Liebe

Elizabeth Gilbert erzählt auf knapp 700 Seiten das Leben der außergewöhnlichen Alma Whittaker, die im 19. Jahrhundert das privilegierte Leben eines Einzelkindes genießt, dessen Neigungen und Talente – Wissbegier und Forscherdrang – stets gefördert werden und die so, ganz untypisch für Frauen ihrer Zeit, zu einer anerkannten (wenn auch unauffälligen) Naturforscherin auf dem Gebiet der Bryologie (Wissenschaft der Moose) werden kann.

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Journeyman

Nach seinem Innenarchitektur-Studium begibt sich Fabian Sixtus Körner auf die Walz, um sich fern von der Heimat bei fremden „Meistern“ und Kulturen fachlich und persönlich weiter zu entwickeln. In zwei Jahren und drei Monaten bereist er Länder auf fünf Kontinenten und arbeitet für Kost und Logis als Architekt, Designer, Fotograf und in zahlreichen anderen Tätigkeiten, mit denen er nie gerechnet hätte. In seinem Buch „Journeyman – 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs“* lässt er uns an seinen Erlebnissen teilhaben.

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