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Isabel Allende „Der japanische Liebhaber“

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Seit Isabel Allendes erstem Roman „Das Geisterhaus“ warte ich auf einen würdigen Nachfolger, der ähnlich packend, authentisch und mit einer Prise Mystik, Leidenschaft und Drama gewürzt, dennoch nicht platt daher kommt, sondern tief bewegen kann. Es gab in der Zwischenzeit bittere Enttäuschungen (z.B. die absolut unwürdigen und trivialen Prequels zum Geisterhaus) und Perlen („Paula“ – je autobiographischer, desto besser schreibt die Autorin). Mit der Lektüre ihres neuesten Buches „Der japanische Liebhaber“ hat meine Warterei zwar kein glückliches Ende gefunden, aber ganz so schlecht ist es dann doch nicht.

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William Shaw „Kings of London“

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Die grausig zugerichtete und verkohlte Leiche eines Playboys führt Detective Sergeant Breen auf eine Spur durch die Kunstgalerien und Hippiekommunen im London der 60er Jahre … Damit beschert uns dieser englische Krimi von William Shaw ein paar feine Lesestunden ganz ohne die üblichen Scotland-Yard-, Sherlock-Holmes- oder Mrs.-Marple-Klischees.

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Das böse Mädchen

Bisher konnte mich trotz mehrerer Versuche kein Buch des Literatur-Nobelpreisträgers Mario Vargas Llosa so lange fesseln, dass ich über die ersten paar Kapitel hinaus gekommen bin. Daher war ich überrascht, dass ich sein Buch „Das böse Mädchen“ geradezu verschlingen musste und es jetzt sogar zu den besten Liebesgeschichten überhaupt zähle. Es ist eine unkonventionelle Liebesgeschichte, die sich trotz aller Tragik seltsam leicht anfühlt und sprachlich schön erzählt wird.

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