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Gaumenschmaus und Sweet Chili Sauce zu Ofenkartoffeln & Kürbisspalten

Ein Sonderangebot meines örtlichen Alnatura-Supermarktes inspirierte mich dazu, mal wieder eins meiner (zahllosen) Lieblingsgerichte zu machen: Ofenkartoffeln mit Kürbisspalten. Ich mag’s gern würzig und war gespannt, ob das Herbaria „Gaumenschmaus“ für Bratkartoffeln & Gratins den nötigen Pepp reinbringt. Mit dazu gehört auch immer ein pikanter Dipp. Früher hatte ich dafür immer irgendeine Hot Chicken Sauce aus dem Asialaden im Kühlschrank. Da ich jetzt aber immer mehr auf Bio-Produkte setze, freue ich mich über das entsprechende Pendant von Naturata, die Sweet Chili Grill- und Würzsauce.

Das praktische an Ofengemüse ist die unkomplizierte Zubereitung: Gemüse waschen, grob zerteilen und mit etwas Olivenöl und Meersalz versehen ab in den Ofen. Dann hat man ausreichend Zeit, auf dem Sofa die Füße hochzulegen. Da Kürbis recht schnell gar ist, lasse ich immer zuerst die Kartoffeln etwa 20-30 Minuten schmoren und gebe erst für die letzten 10-15 Minuten die Kürbisspalten dazu. Wenn der zunehmend appetitlicher werdende Duft den Hunger ordentlich angeschürt hat, häuft man sich das ganze einfach schnell auf den Teller und lässt es sich schmecken.

herbaria_gaumenschmaus

In diesem Fall habe ich nur wenig Salz zum Gemüse gegeben, weil ich ja auch noch das Herbaria „Gaumenschmaus“ für Bratkartoffeln & Gratins darüber gestreut habe, das ebenfalls Salz enthält:

Steinsalz, Paprika*, Zwiebeln*, schwarzer Pfeffer*, Borretschkraut*, Knoblauch*, Wacholder*, Koriandersamen*
* aus kontrolliert biologischem Anbau

Wenn man die Dose öffnet, ist man versucht die Nase drüber zu halten und tief zu inhalieren – davon rate ich dringend ab, der schwarze Pfeffer löst sofort einen Niesreflex aus (ich hab’s ausprobiert)!  Aber lecker riecht es und schmeckt auch ganz köstlich. Ich finde es gar nicht so sehr salzig (allerdings neige ich auch gerne zum versalzen meiner Speisen), die weiteren Kräuter kommen dadurch gut zur Geltung. Wie empfohlen habe ich das Gewürz erst nach dem Garen, zum Schluss über die Kartoffel- und Kürbisspalten gegeben. Es reicht als alleiniges Würzmittel gut aus, auch wenn ich gerne noch Thymian oder Rosmarin dazu gebe. Der Preis für eine Dose mit 100 g liegt bei 6,95 €, was gar nicht so hoch ist, wenn man bedenkt, dass Gewürze anderer Hersteller in Bruchteil-Mengen davon angeboten werden. Außerdem macht sich die Dose auch optisch sehr gut in der Küche. Das Produktdesign und die Namensgebung zeugen von einer liebevollen Herstellung und sorgfältigen Komposition der Gewürzmischungen von Herbaria.

ofenkartoffeln_kuerbisspalten_2

Auch die Naturata Sweet Chili Grill- und Würzsauce kann ich empfehlen. Sie steht den asiatischen Vorbildern, die ich bisher gewohnt war, in nichts nach. Sowohl Farbe, Geruch und die dickflüssige Konsistenz sind wie ich es erwartet habe und geschmacklich entspricht sie ebenfalls dem süßlich-pikanten Aroma. Angesichts des geringen Chili-Anteils ist sie auch für empfindliche Menschen nicht zu scharf, man sollte sich durch das „Chili“ im Namen also nicht verunsichern lassen. Die Milde kommt natürlich auch durch den hohen Zuckeranteil:

Wasser, Roh-Rohrzucker*, Paprika rot*, Branntweinessig*, Karotten*, Meersalz, Maisstärke*, Chili* 7%, Ingwer*, Verdickungsmittel: Guarkernmehl*, Xanthan, Knoblauch*, Senfsaat*
* Zutaten aus ökol. Landbau

Sie wird zwar als Würzsauce für Fleisch und Fisch empfohlen, aber sie passt auch ganz prima zum Dippen von Ofengemüse und zu vegetarischen Asia-Pfannen mit Tofu. Somit passt sie auch gut in die Küche von Veganern. Die 3,29 € finde ich angesichts der Bio-Qualität angemessen.

naturata_sweetchili_sauce

Übrigens passen auch Hummus und Kräuterfrischkäse ganz hervorragend zu geschmortem Gemüse!

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