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Der See

Banana Yoshimoto zählt zu meinen Lieblingsautorinnen. Daher ärgert es mich, dass der Diogenes Verlag für die Umschlaggestaltung wirklich jedes ihrer Bücher immer so unpassende Bilder aussucht. So auch wieder bei ihrem jüngsten in Deutschland erschienen Roman „Der See“, in dem es natürlich nicht um Badenixen geht.

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Das böse Mädchen

Bisher konnte mich trotz mehrerer Versuche kein Buch des Literatur-Nobelpreisträgers Mario Vargas Llosa so lange fesseln, dass ich über die ersten paar Kapitel hinaus gekommen bin. Daher war ich überrascht, dass ich sein Buch „Das böse Mädchen“ geradezu verschlingen musste und es jetzt sogar zu den besten Liebesgeschichten überhaupt zähle. Es ist eine unkonventionelle Liebesgeschichte, die sich trotz aller Tragik seltsam leicht anfühlt und sprachlich schön erzählt wird.

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Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

Haruki Murakamis neuestes Buch „Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki“ zählt für mich zu seinen besten. Es geht um den 36-jährigen Tsukuru Tazaki, der ein ruhiges, einsames Leben in Tokyo führt. Von seiner neuen Liebschaft Sara dazu angehalten, erinnert er sich an das traumatische Erlebnis vor 16 Jahren, als er aus seiner Clique von Freunden verstoßen wurde, ohne jemals den Grund dafür zu erfahren. Zu Schulzeiten waren sie ein harmonisches Fünfer-Gespann, bestehend aus zwei Mädchen und drei Jungen, die unzertrennlich alles zusammen unternahmen. Dass sie von einem Tag auf den anderen nichts mehr von ihm wissen wollten, stürzte ihn für ein halbes Jahr in Todessehnsucht und in ein einsames Leben ohne Leidenschaften und tiefgehende Beziehungen. Erst Sara drängt ihn dazu, dieser alten Geschichte auf den Grund zu gehen, um endlich damit abzuschließen.

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Das Wesen der Dinge und der Liebe

Elizabeth Gilbert erzählt auf knapp 700 Seiten das Leben der außergewöhnlichen Alma Whittaker, die im 19. Jahrhundert das privilegierte Leben eines Einzelkindes genießt, dessen Neigungen und Talente – Wissbegier und Forscherdrang – stets gefördert werden und die so, ganz untypisch für Frauen ihrer Zeit, zu einer anerkannten (wenn auch unauffälligen) Naturforscherin auf dem Gebiet der Bryologie (Wissenschaft der Moose) werden kann.

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