Artikel
0 Kommentare

Isabel Allende „Der japanische Liebhaber“

isabel_allende_der_japanische_liebhaber_01

Seit Isabel Allendes erstem Roman „Das Geisterhaus“ warte ich auf einen würdigen Nachfolger, der ähnlich packend, authentisch und mit einer Prise Mystik, Leidenschaft und Drama gewürzt, dennoch nicht platt daher kommt, sondern tief bewegen kann. Es gab in der Zwischenzeit bittere Enttäuschungen (z.B. die absolut unwürdigen und trivialen Prequels zum Geisterhaus) und Perlen („Paula“ – je autobiographischer, desto besser schreibt die Autorin). Mit der Lektüre ihres neuesten Buches „Der japanische Liebhaber“ hat meine Warterei zwar kein glückliches Ende gefunden, aber ganz so schlecht ist es dann doch nicht.

[Weiterlesen]

Artikel
0 Kommentare

Broken Dolls

Wenn man einen Serienkiller als Vater hat, der dir bei seiner Hinrichtung ein „Du bist wie ich“ zuflüstert, könnte man es mit der Angst bekommen vor dem dunklen Erbe in sich selbst – oder man wird Profiler und hilft dabei, andere Serienkiller zur Strecke zu bringen. So macht’s unser Held in „Broken Dolls – Er tötet ihre Seelen“ von James Carol*.

[Weiterlesen]

Artikel
0 Kommentare

Der See

Banana Yoshimoto zählt zu meinen Lieblingsautorinnen. Daher ärgert es mich, dass der Diogenes Verlag für die Umschlaggestaltung wirklich jedes ihrer Bücher immer so unpassende Bilder aussucht. So auch wieder bei ihrem jüngsten in Deutschland erschienen Roman „Der See“, in dem es natürlich nicht um Badenixen geht.

[Weiterlesen]

Artikel
1 Kommentar

Transitionszeit auf meinem Badezimmerregal

Transitionszeit auf meinem Badezimmerregal: am einen Ende stehen alte Favoriten und langjährige Alltagsbegleiter, die ich noch aufbrauchen möchte, am anderen Ende meine neuen Schätzchen. Ich nutze schon lange pflegende Naturkosmetik, durchmischt von einigen konventionellen Produkten, woran sich auch nichts ändern wird. Mit zunehmendem Alter äußert meine Haut jedoch einen Pflegehunger, den die günstigen Naturkosmetikprodukte nicht mehr stillen können. Ich habe mich mittlerweile durch annähernd alle Pflegelinien von Alverde & Co. durchprobiert, aber habe immer den Eindruck, dass sie in ihrer Wirkung einerlei sind. Da ich mich auch immer mehr mit den Inhaltsstoffen auseinander setze, habe ich auch schnell gemerkt, dass sie im Grunde immer aus den gleichen Grundstoffen bestehen: Wasser, Glycerin, Alkohol. Die besonderen Wirkstoffe, die mit den einzelnen Pflegelinien beworben werden, finden sich oft nur in geringen Spuren wieder. Trotzdem haben sie mir lange genügt und ich halte sie angesichts des günstigen Preises immer noch für eine gute Alternative zu konventionellen Pflegeprodukten, die ja zumeist von gesundheits- und umweltschädlichen Stoffen strotzen. Ich nutze die Gelegenheit für einen kleinen Rückblick.

[Weiterlesen]

Artikel
2 Kommentare

Martina Gebhardt Eye Care und Salvia Cleanser

In meiner Experimentierlaune habe ich Lust bekommen, nach Santaverde auch noch weitere hochwertige Naturkosmetik-Marken kennen zu lernen. Immer wieder gelobt wird die Naturkosmetik von Martina Gebhardt, daher bestellte ich einfach ganz spontan die Eye Care und den Salvia Cleanser. Beide Produkte verwende ich jetzt seit einigen Wochen und habe sie schnell in mein Herz geschlossen. Interessant fand ich, dass die Produkte von Martina Gebhardt auch das Demeter-Siegel tragen, was ich bisher nur von Lebensmitteln kannte, und das für Inhaltsstoffe aus biologisch-dynamischem Anbau nach anthroposophischen Prinzipien steht. Außerdem verwendet Martina Gebhardt spagyrische Essenzen in ihrer Kosmetik, was ein bisschen nach Hokus-Pokus klingt, denn es handelt sich um eine alchemistische Methode um die pflanzeneigenen Salze zu lösen und damit ihre energetischen Schwingungen in die Kosmetik einzubringen (oder so ähnlich).

[Weiterlesen]

Artikel
2 Kommentare

Flow Magazin #2

Ich bin ein Spätzünder. Ich sah die Werbung für das neue Flow Magazin #1 so spät, dass es schon überall ausverkauft war, was es natürlich nur noch begehrenswerter machte. Entsprechend glücklich fühlte ich mich, als ich dann Ausgabe #2 in den Händen hielt. Und damit hatte das Magazin schon sein Ziel erreicht, bevor ich es überhaupt aufschlug: der Leserin ein gutes Gefühl zu geben. Dabei waren meine Erwartungen angesichts der ersten Leseproben eher mäßig: zu viel und zu kleiner Text, das lese ich eh nicht alles und dann ärgere ich mich wegen dem hohen Preis, die Gestaltung ist zu niedlich, zu bunt, zu sehr Dawandetsy-artiger Kitsch … aber die schönen bunten Illustrationen! ♥

[Weiterlesen]

Artikel
0 Kommentare

Der Affe in uns

Der Mensch betrachtet sich selbst gern als die Krönung der Schöpfung, oder eher gesagt, die finale Version einer langen Entwicklung unvollkommener Prototypen. In Wirklichkeit sind wir jedoch Teil der Gattung „Menschenaffe“, zu der auch Orang-Utans, Gorillas, Bonobos und Schimpansen gehören. Mit den letzten beiden Gruppen sind wir besonders eng verwandt. Bonobos und Schimpansen sind das besondere Forschungsgebiet des Primatologen Frans de Waal. In seinem Buch „Der Affe in uns. Warum wir sind, wie wir sind“ stellt er jedoch den Menschen in den Mittelpunkt seiner Forschung, vergleicht die Verhaltensweisen von Bonobos, Schimpansen und Menschen und zieht daraus Schlüsse über unsere Verhaltensmuster, Intentionen und Emotionen.

[Weiterlesen]